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veröffentlicht am: 9. April 2020
verfasst von: Daniel

Soziale und ökologische Verantwortung

Die Aufgabe der Erziehungswissenschaften Die heute wesentliche Aufgabe der Erziehungswissenschaft besteht darin, der heranwachsenden Generation Verantwortung für ihre soziale und ökologische Umwelt zu vermitteln. Doch um Verantwortung zu übernehmen, muss man die Zusammenhänge dessen kennen für was man Verantwortung übernehmen soll. Doch in einer dermaßen komplexen und hochspezialisierten Welt ist es selbst für Erwachsene unmöglich, […]

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Die Aufgabe der Erziehungswissenschaften

Die heute wesentliche Aufgabe der Erziehungswissenschaft besteht darin, der heranwachsenden Generation Verantwortung für ihre soziale und ökologische Umwelt zu vermitteln.

Doch um Verantwortung zu übernehmen, muss man die Zusammenhänge dessen kennen für was man Verantwortung übernehmen soll. Doch in einer dermaßen komplexen und hochspezialisierten Welt ist es selbst für Erwachsene unmöglich, die Zusammenhänge zu begreifen:

  • Wie funktionieren Währungskurse, Swaps und Futures?
  • Was steckt hinter Cryptowährungen, Blockchain und Darknet?
  • Wie werden politische Entscheidungen tatsächlich getroffen?

Das kann kein Mensch verstehen, erst recht nicht Kinder. Was also tun? Der Versuch, die Dinge zu kognitiv zu verstehen sicher ist gut, aber überfordert uns.

Wir brauchen ein anderes Referenz-System, anhand dessen wir verantwortungsvoll Entscheidungen treffen können für unsere Umwelt: Unser Gefühl, unsere Intuition, uns selbst.

Was bedeutet das für die Erziehung?

  • Dass wir unseren Kindern die Möglichkeit geben müssen, sich selbst zu fühlen, zu verstehen und auszudrücken.
  • Dass wir sie erfahren lassen, wie wirksam sie für sich selbst und ihre Umwelt sein können.
  • Dass wir ihnen vermitteln, ein Teil des Ganzen zu sein.

In der Kita kann dies auf allen Ebenen umgesetzt werden: Programm der Kita, in der Wahl eines Jahres-Themas, in der Gestaltung der Tagesabläufe und in der Planung pädagogischer Aktivitäten und in der alltäglichen Kommunikation mit den Kindern. Die Techniken und Methoden hierfür sind vielfältig, leicht zu recherchieren und gehören zum Handwerkszeug einer Erzieherin. Naturerfahrung ist dabei sicher eine der potentesten Methoden.

ErzieherInnen in ihrer Bedeutung als Modell

Darüber hinaus ist die Person der Erzieherin/des Erziehers als Modell von entscheidender Bedeutung:

  • Wie lässt mein Erzieher Gefühle zu, und wie drückt er sie aus?
  • Wie engagiert sich meine ErzieherIn für die Gestaltung der Kita, für die Stimmung in der Gruppe und für die Bildungspartnerschaften mit den Eltern?
  • Wie geht mein Erzieher mit materiellen Ressourcen und mit seinen KollegInnen um?

Kinder, die solche Erfahrungen machen und solche Rollenvorbilder haben, haben gute Chancen, sich zu Persönlichkeiten zu entwickeln, die Verantwortung für ihre soziale und ökologische Umwelt übernehmen. Sie können den Bedrohungen unserer Natur und unserer Gesellschaft konstruktiv begegnen und eine tragfähige Zukunft bauen.

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Anji Play – Selbstreflexion mit Smartphone-Hilfe

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Mund zu, Augen auf und PLAY. Das freie Spiel ist das Wichtigste. Und der Play-Button für die Video-Aufzeichnung. Mit all ihrer Aufmerksamkeit und mit dem Smartphone beobachten die Erzieherinnen und Erzieher die Kinder. Und reflektieren dann gemeinsam ihr Spiel-Erlebnis.

Noch einen draufsetzen?

Fachtexte lesen ist schon mal gut.
Mit einem Seminar setzt du noch einen drauf.