SEXUELLE IDENTITÄT

selbstbestimmt entwickeln

…aber manchmal entscheiden sich
Schmetterlingsweibchen auch, ihren Nachwuchs
ohne Männchen zu zeugen.

Inhalt

Die große Bedeutung kindlicher Sexualität für die Entwicklung eines gesunden Selbstkonzepts auf der einen Seite und die Vernachlässigung dieses Themas in der Erziehung auf der anderen Seite stehen in starkem Gegensatz. Zu häufig gewinnen die Medien den Wettlauf um die prägenden Einflüsse auf das körperliche Selbstbewusstsein von Kindern und ihre Sexualität.

ErzieherInnen können entscheidende Erfahrungen vermitteln, damit Kinder positiv, selbstbestimmt und lustvoll mit ihrem Körper und mit Intimität umgehen. So steigt ihre Chance, trotz der unvermeidlichen Konfrontation mit enttabuisierten Medieninhalten in der frühen Pubertät, eine gesunde sexuelle Identität selbstbestimmt zu entwickeln.

Leitfragen

Warum haben frühkindliche Erfahrungen mit Körperlichkeit und Sinnlichkeit so gravierenden Einfluss auf die Entwicklung des Selbstkonzepts?

Welche gesellschaftlichen Veränderungen und medialen bzw. technischen Entwicklungen bedrohen die Entwicklung einer gesunden sexuellen Identität?

Wie können wir unsere eigenen Unsicherheiten, Ambivalenzen und Grenzen für unsere persönliche Entwicklung und die der Kinder nutzen?